Pilotstart

Der Clean-Up Point ist als Konzept und Baukasten ausgearbeitet. Jetzt geht es in die nächste Stufe: erste Pilotstandorte entlang der Ostsee – damit aus Idee Alltagspraxis wird.

Ich starte aus dem Klützer Winkel und dort, wo ich heute aktiv bin: Lübeck/Travemünde, Boltenhagen und Fischland-Darß – perspektivisch gemeinsam entlang der Küste bis Rügen und Flensburg.

Was heute feststeht – und was der Pilot klärt

Was heute feststeht:

Die Grundidee, die Formate, die Betriebsoptionen und die Partnerrollen sind konzeptionell ausgearbeitet.

Auch die Standortlogik ist klar: Je nach Ort, Ziel und Müllbild kommen Clean-Up Point, Müllkippe oder eine Kombination beider Formate infrage.

Der Pilot klärt die nächste Ebene:

  • Wie stark wird das Angebot genutzt?
  • Welche Betriebslogik ist vor Ort am schlanksten?
  • Welche sichtbaren Veränderungen zeigen sich im Alltag?
  • Welche Rückmeldungen kommen aus Kommune, Partnerumfeld und Öffentlichkeit?

So wird aus einer gut entwickelten Idee ein belastbar weiterführendes Praxismodell.

Der Vorteil eines Piloten

Ein Pilot ersetzt keine große Vorabentscheidung, sondern macht sie einfacher.
Er schafft einen überschaubaren Testrahmen, in dem Aufwand, Akzeptanz und Wirkung real geprüft werden können, bevor ein Ort dauerhaft investiert oder skaliert.

Was wir im Pilot testen

Im Pilot geht es nicht um „Show“, sondern um eine einfache Frage: Funktioniert das System im echten Alltag?
Wir testen drei Dinge:

Nutzung

Machen Menschen wirklich mit? Was senkt oder erhöht die Beteiligung vor Ort?

Betrieb

Was ist die schlankeste Lösung für Entleerung und Nachfüllung (Bauhof, Patenschaft oder Kombi)?

Wirkung

Was verändert sich sichtbar vor Ort (Sauberkeit, Kippen, Feedback, Beteiligung)?

So läuft ein Pilot ab (3 Schritte)

1) Standort-Check

(30–45 Min.) Wir klären Ort, Zielgruppe, Hotspots und Rahmenbedingungen und wählen die passende CUP-Variante, in Kombination mit dem Kippen Point.

2) Aufbau & Start

(2–4 Wochen) Station/Material, Infotafel/QR-Inhalte und Zuständigkeiten werden vorbereitet. Dann startet der Pilotbetrieb.

3) Auswertung & Verstetigung

(nach 4–8 Wochen) Wir sammeln Rückmeldungen, prüfen Betrieb und Aufwand und entscheiden gemeinsam: anpassen, erweitern oder dauerhaft integrieren.

Was ihr als Kommune / Ort davon habt

  • Ein sichtbares Zeichen für Sauberkeit und Verantwortung im öffentlichen Raum
  • Niedrigschwellige Beteiligung für Gäste und Bürger:innen
  • Umweltbildung, die nicht belehrt, sondern aktiviert
  • Ein Modell, das nach dem Pilot auf weitere Standorte übertragbar ist

Für wen der Pilot gedacht ist

Für Küstenorte, Promenaden, Strandzugänge, Campingplätze, Naturflächen und Gemeinden, die Meeresmüll-Themen praktisch angehen wollen – gemeinsam mit Multiplikator:innen, z. B. Initiativen, Tourismus-Teams, Bildungspartnern oder lokalen Umweltakteur:innen.

Interesse am Pilotstandort?

Schreib mir kurz: Ort/Region, Ziel, Zeitraum.
Dann prüfen wir gemeinsam, ob der Standort passt und wie der Pilot schlank umgesetzt werden kann.

Hinweis: Pilot bedeutet Lernen im echten Betrieb – deshalb wird das Konzept standortbezogen angepasst.